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Deutsche Bank-Chef glaubt nicht an Griechenlands Rettung

Deutsche Bank-Chef glaubt nicht an Griechenlands Rettung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/worldeconomicforum/3488886490/sizes/m/##World Economic Forum

Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann glaubt nicht daran, dass es Griechenland schaffen wird die Schulden zu bezahlen. Die Europäische Zentralbank (EZB) stärkt dem Balkan-Staat den Rücken.

Jürgen Stark, Chefvolkswirt der EZB hat erst kürzlich gesagt, dass der Entschluss, Staatsanleihen finanziell bedrohter Euroländer aufzukaufen eine Notfallmaßnahme sei, die lediglich vorübergehend zu sehen sei. Die Notenbank lässt keinen Zweifel an ihrer Unabhängigkeit. Stark führte weiter aus, dass es aktuell keine andere Lösung gäbe als das Aufkaufen dieser Papiere.

Aufgrund der extrem hohen Schulden, die Griechenland angehäuft hat, werden in der Finanzwelt immer mehr Skeptiker laut, dass Griechenland nicht in der Lage sein wird seine Schulden zu tilgen. Das würde trotz der aktuellen Hilfen nicht möglich sein.

Ackermann hat am Mittwoch im Rahmen der Fernsehsendung „Maybrit Illner“ gesagt, dass er es bezweifle, bei Griechenland langfristig die Leistungskraft zu sehen, damit der Schuldenberg abgetragen werden kann.

Es wäre jedoch auch angesichts dieser Aussichten wichtig Griechenland zu stabilisieren. Durch eine Staatspleite würde man einen Flächenbrand innerhalb Europas riskieren. Neben Griechenland haben auch Spanien, Portugal und Italien immense Schulden zusammengetragen.