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Commerzbank spart Milliarden durch Fusion mit Dresdner Bank

Commerzbank spart Milliarden durch Fusion mit Dresdner Bank

Es scheint, als würde die Zusammenführung der Dresdner Bank und der Commerzbank, besser funktionieren als geplant. Angeblich wurden nur alleine im Jahr 2010 schon Einsparungen an den Kosten von ca. 1,1 Milliarden Euro erreicht. Das ist einiges mehr als vorausgesagt wurde.

Markus Krebber, Bereichsvorstand der Commerzbank, der für die Fusionierung der beiden Banken verantwortlich ist, zeigte sich positiv überrascht, dass man schneller als geplant voran kommt. Der Großteil der Zusammenführung steht allerdings erst noch bevor. Erst im Juni läuft die richtige Integration des Privatkundengeschäftes an. Die Angleichung der IT-Abteilung wird allerdings sicherlich bis Mitte 2010 brauchen bis alle umgestellt ist.

Konzernchef Martin Blessing ist der Meinung, dass es ein gutes Geschäft war, die Dresdner Bank im Jahr 2008 kurz vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers zu übernehmen. Es darf aber nicht vergessen werden, dass der Staat diese Geschäft mit 18,2 Milliarden Euro unterstützt hat. Dennoch beharrt Blessing auf dem hohen Nutzen und der Wirtschaftlichkeit.

Etappenweise werden bis 2013 die jährlichen Kosten um 2,4 Milliarden Euro heruntergesetzt. Im Gegenzug kommen aber wieder einige Kosten hinzu. Es werden Arbeitsplätze reduziert, die Veränderungen in der IT und vieles mehr. Das neue Logo wird dann ab Mitte Juli vorhanden sein. Das Grün der Dresdner Bank soll dann ganz verschwinden.

Allerdings beeindruckt dies die Kunden bisher nicht sonderlich, es gab bislang keine nennenswerten Wechsel der Kunden. Die Kunden nehmen die Bank bis 2011 trotz der Fusion und des gemeinsamen Logos nicht als eine Bank war, da sie noch aus zwei Teilen besteht. Das liegt zum Großteil an der IT. Die Strukturen werden erst 2011 so weit sein, dass man eine gemeinsame Lösung hat. Solange werden unterschiedliche Software-Pakete verwendet.