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Commerzbank: Integration der Dresdner Bank läuft

Commerzbank: Integration der Dresdner Bank läuft

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Die Commerzbank hat die Dresdner Bank gekauft und sich dabei mächtig verhoben. Das ist schon lange kein Geheimnis mehr. So langsam kommt die Commerzbank aber voran und integriert die Dresdner Bank immer weiter, bzw. verkauft Teile der Dresdner Bank.

Der Fokus liegt bei der Commerzbank-Tochter Dresdner auf dem Investmentbanking. Hier plant man in den kommenden zwei Jahren einen Verdienst von 800 Millionen Euro ein. Im Gesamtkonzern peilt man vier Milliarden Euro an. Bis zum Jahresende sollen beide Investmenthäuser zusammengelegt sein.

Bei der Integration der Dresdner Bank kommt man gut voran und liegt vor dem Zeitplan. Man hat mittlerweile 90 Prozent der zu leistenden Integrationsarbeit verrichtet. Besonders hart hat es die Mitarbeiter im Ausland getroffen. Der Investmentbanking-Bereich hat einst 3.200 Mitarbeiter umfasst und soll letztendlich auf 1.650 Mitarbeiter eingedampft werden. Hauptsächlich sollen die Arbeitsplätze im Ausland abgebaut werden.

Das größte Problem ist die Zusammenlegung der Computersysteme. Wissentlich will man sich dieser Arbeit auch erst im nächsten Jahr annehmen. Ziel ist es, dass das Dresdner-Bank-System bis zum Ende des kommenden Jahres abgeschaltet wird. In diesem Bereich wird man sich dann wohl auch die größten Kosten sparen können.