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Clever in die Zukunft? Skandalös: AKW-Betreiber jammern jetzt schon über Einbußen – Lügen ohne rot zu werden?

Clever in die Zukunft? Skandalös: AKW-Betreiber jammern jetzt schon über Einbußen – Lügen ohne rot zu werden?

Kaum zu glauben, aber wahr. Kaum haben die Atomkraftwerkebetreiber einen Riesendeal, der ihnen weitere Milliarden bringt, abgeschlossen, jammern sie jetzt lautstark. Über die Brennelementesteuer, die noch nicht einmal beschlossen, nur geplant ist!

RWE beschließt jetzt eine Sparkurs, will unter Hinweis auf die geplante Brennelementesteuer den Konzernumbau vorantreiben. Das Deutschlandsgeschäft soll gebündelt und die Stellenzahl in der RWE-Holding von 800 auf 400 gesenkt werden.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte vor der Aufsichtsratssitzung unter Berufung auf einen Manager berichtet, dass auch der Beschäftigungspakt zwischen Konzern und Gewerkschaften zur Disposition stehe.

E.ON schließt sich selbstverständlich postwendend an und klagt ebenfalls über Einbußen. „Das sind riesige Belastungen, die auf uns zukommen“, hatte der Chef Johannes Teyssen am Rande einer Energiekonferenz in Köln gesagt. Hauptgrund für die Einbußen sei die Brennelementesteuer, sagte der E.ON-Chef.

Übrigens schätzt das Öko-Institut, dass durch die Laufzeitverlängerung der AKW-Betreiber ein Gesamtgewinn von 94 Milliarden Euro eingefahren wird.

Da lässt sich auf superhohem Niveau jetzt erst einmal gut jammern. Zu welchem Zweck? Die Bürger sollten sich warm anziehen, der nächste Winter kommt bestimmt und der Strom wird sicher teurer. Wetten dass…..?