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Citigroup muss 75 Millionen wegen Irreführung zahlen

Citigroup muss 75 Millionen wegen Irreführung zahlen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/uggboy/4107812130/##U-g-g-B-o-y-(-Photograp h-World-Sense-)
Die Citigroup muss in Amerika wegen Irreführung 75 Millionen Dollar zahlen.

Washington – Die US-Großbank Citigroup zahlt 75 Millionen US-Dollar wegen der Irreführung von Kunden im Zusammenhang mit dem Verkauf Wertpapieren. Um dem Gerichtsurteil zu entgehen hat sich die Citigroup bereit erklärt 75 Millionen Dollar zu zahlen.

Die US-Börsenaufsicht SEC hatte gegen die Citigroup Klage erhoben, da diese wiederholt Falschaussagen zu Ramschpapieren gegenüber Kunden getroffen hatte. Unter anderem hatte die SEC in dem Verfahren auch direkte Ansprüche gegen das ehemalige Führungsmitglied Gary Crittenden erhoben. Dieser zahlt nun eine Strafe von 100.000 Dollar.

Die Bank hatte im Jahr 2007, als die Immobilienkrise in den USA ihren Lauf nahm, angegeben, dass man lediglich mit 13 Milliarden Dollar in Ramschpapieren investiert sei. Später war jedoch herausgekommen, dass man fast das vierfache Volumen gehalten hatte. Insgesamt hatte die Citigroup auf toxischen Papieren im Gesamtwert von 50 Milliarden Dollar gesessen.