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China: Wird es einen Crash á la Japan geben?

China: Wird es einen Crash á la Japan geben?

Zwischen China und Japan gibt es besorgniserregende Parallelen. In den 1980er Jahren ist in Japan die Immobilienblase geplatzt. Daraufhin ist der Trend zur Bevölkerungsentwicklung gekippt, Folge war eine stagnierende Wirtschaft. China könnte die gleiche Entwicklung drohen, wenn man sich nicht dazu entscheidet weitreichende Maßnahmen einzuleiten.

Ein wütender Yang betont, dass er keine Probleme mit der Regierung hätte, dennoch spricht er frei aus, was er denkt und möchte aber nicht seinen echten Namen in der Zeitung sehen. Der 29-Jährige sagt, dass er einen guten Arbeitsplatz habe und überdurchschnittlich verdienen würde. In seinem jungen Alter hat er bereits einen Job bei Sinpoec, ein Ölkonzern in China. Trotzdem wäre es ihm nicht möglich sich eine eigene Wohnung zu leisten. Von staatlicher Seite würde nichts unternommen um die immer schneller steigenden Immobilienpreise einzudämmen. Er sagt weiter, dass die Nach-80er die Angeschmierten dabei wären.

In China nennen sich junge Chinesen die Nach-80er, die geboren wurden, nachdem 1979 die Ein-Kind-Politik eingeführt wurde. Diese Generation ist es, die zurzeit heiratswillig ist, Familien gründen möchte und Wohnungen benötigen. Deshalb leidet genau dieser Personenkreis unter den explodierenden Immobilienpreisen in China. Diese Generation ist allerdings auch Auslöser für ein bedeutend größeres Problem Chinas, denn die Gesellschaft in China droht zu vergreisen. Die Summe dieser Probleme könnte China in eine ähnliche Richtung bringen wie es in Japan der Fall ist. An den Börsen würden sich dann entsprechende Folgen zeigen.

(Quelle: Welt)