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China: Staatsbetriebe sollen vermehrt an die Börse

China: Staatsbetriebe sollen vermehrt an die Börse

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China ist das aufstrebende Land Asiens. Nicht nur, dass die Chinesen quasi die US-amerikanische Wirtschaft zum Großteil bestimmen und sich immer mehr in Europa einkaufen, jetzt wollen die Chinesen vermehrt staatseigene Unternehmen an die Börse bringen und sich deren Wert entsprechend vergolden lassen.

Wang Yong ist Chef der Kommission zur Überwachung und Verwaltung des staatseigenen Vermögens (SASAC) und hat angekündigt, dass man auch in diesem Jahr wieder einige Staatsunternehmen an die Börse bringen will. Die SASAC will sich im Rahmen des Fünf-Jahres-Plans dafür einsetzen, dass Staatsbetriebe für andere Eigentümer geöffnet werden und dadurch am Markt besser agieren können.

Aktuell kontrolliert die SASAC schon mehr als 1.000 Firmen, die börsennotiert sind. Auch im Bereich der Steuerbedingungen hat die chinesische Regierung Änderungen vollzogen, die die Steuereinnahmen zusätzlich steigern sollen. Künftig muss ein deutlich größerer Teil der Erträge als Dividende abgeführt werden. Die Chinesen scheinen ihre „Kriegskasse“ aufstocken zu wollen um international besser agieren zu können.

Schon jetzt führt China die Liste der Länder mit den meisten Börsenemmissionen an. Alleine im vergangenen Jahr konnten so 60 Milliarden Dollar erlöst werden. Bei den aktuellen Planungen, die Wang Yong verkündet hat lassen die Chinesen keinen Zweifel aufkommen, dass dieser Zustand auch in den kommenden Jahren gehalten werden kann.