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China investiert in Griechenland – Griechenland verkauft sich

China investiert in Griechenland – Griechenland verkauft sich

Ein chinesisches Unternehmen hat sich den größten griechischen Hafen gekauft. Wie es scheint zieht dieser Kauf andere chinesische Unternehmen an, die in Griechenland investieren wollen. Die Regierung in Athen ist über die Investitionen begeistert.

Anscheinend plant China große Investitionen in Griechenland. Wie die „Finanacial Times“ berichtet sollen in Athen entsprechende Verträge unterzeichnet worden sein als der Vize-Ministerpräsident Chinas, Zhang Dejianfg, in Griechenland zu Besuch war.

Besonders im Bereich der Telekommunikation und des Seeverkehrs will man investieren. Damit die Schuldenkrise im Balkan-Staat bekämpft werden kann versucht Griechenland, zahlungskräftige Investoren wie China zu locken. Vor kurzer Zeit hat sich bereits der chinesische Konzern Cosco den Hafen von Piräus gekauft und diesen für die kommenden 35 Jahre übernommen. Die griechische Regierung gibt an, dass China daran interessiert ist, sich an der Privatisierung der staatlichen Bahn OSE zu beteiligen.

Das hochverschuldete Griechenland muss Schulden mit einem Volumen von 300 Milliarden Euro tilgen. Aufgrund der desolaten Haushaltslage hatten die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds Hilfen in einer Höhe von 110 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre zugesagt. Die finanzielle Unterstützung aus dem Osten kommt den Griechen da wohl gerade recht.