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Castor-Transporte: Polizeigewerkschaft fordert Kostenübernahme von Energiekonzernen

Castor-Transporte: Polizeigewerkschaft fordert Kostenübernahme von Energiekonzernen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/kleinegelbeente/3014890635/sizes/m/in/photostream/##Kleine Gelbe Ente
Zur Sicherung des am Wochenende erwarteten Castor-Transports aus Frankreich werden 16.500 Polizeibeamte eingesetzt. Es wird mit einem so noch nie dagewesenen Protest von 30.000 Demonstranten gerechnet.

Da der Castor-Transport über 50 Millionen Euro kostet, die wie immer der Steuerzahler zu leisten hat, fordern jetzt der Bund der Steuerzahler und die Polizeigewerkschaft eine Kostenübernahme. Die Stromkonzerne, nämlich die direkten Verursacher, sollen sich endlich an den Kosten für den Atommüll-Transport nach Gorleben beteiligen.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, äußerte sich dahingehend, dass die Energieriesen schließlich auch Millionengewinne erwirtschaften würden.

Auch im nordfranzösischen Valognes wird kurz vor der Abfahrt des hoch radioaktiven Atommüll-Castors bereits protestiert. Gegen Mittag ist eine Demonstration geplant. In Niedersachsen, im Wendland wird an diesem Wochenende die größten Anti-Atom-Demonstration, die es je gab, erwartet. Die Menschen sind nicht mehr bereit, sich auch noch auf ihre Kosten den hochgiftigen Müll vor ihre Haustüre kippen zu lassen.