close
Castor soll geschottert werden – Radioaktiver Müll rollt unaufhaltsam durch Republik

Castor soll geschottert werden – Radioaktiver Müll rollt unaufhaltsam durch Republik

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/gruenenrw/4550035947/sizes/m/in/photostream/##gruenenrw
Am Sonntag hat der Castor-Transport am frühen Morgen um 7.15 Uhr die niedersächsische Landesgrenze erreicht. Der Transport wurde schon mehrfach durch Blockaden behindert, die auf seinem Weg von Le Hague (Frankreich) nach Gorleben eingerichtet wurden.

Auch am Sonntag sollen wieder einige Blockaden von Atommüllgegnern eingerichtet werden. Darüber hinaus wollen einige Gegner des Transports den „Castor Schottern“.

Unter „Castor Schottern“ verstehen diese, das massenhafte Entfernen der Steine aus dem Gleisbett, so dass die Gleise ihre Stabilität verlieren. Damit sind diese Teilstücke der Bahnstrecke, zumindest temporär, nicht befahrbar. Die Polizei verweist darauf, dass es sich beim „Schottern“ um eine Straftat handelt.

Auch in der vergangenen Nacht haben Aktivisten ihre Proteste gegen den Castor Transport fortgesetzt. In den Camps nahe der Bahnstrecke haben Gruppierungen Sitzblockaden geübt, man will sich auf jeden Fall auf die Gleise setzen, auch wenn diese durch Polizeibeamte nicht erreichbar sind.

Am Endlager in Gorleben, wo der Atommüll untergebracht werden soll, bereiten sich 20.000 Demonstranten auf das Eintreffen des Castor Transports vor und werden entsprechend lautstark gegen diesen Protestieren.