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Bundesregierung: Rentenerhöhung um 1 Prozent beschlossen – tatsächliche Kürzung

Bundesregierung: Rentenerhöhung um 1 Prozent beschlossen – tatsächliche Kürzung

Für 1. Juli ist eine Rentenerhöhung geplant. Diese ist jetzt vom Bundeskabinett gebilligt worden. Damit haben die Politiker in Berlin einmal mehr bewiesen, dass sie am Volk vorbeiregieren und den gemeinen Bürger glauben machen wollen, dass die neuerliche Erhöhung eine edle Gabe der Regierung in Berlin sei.

Schaut man jedoch etwas genauer hin, dann fällt auf, dass die Rentner gerade in den letzten Jahren stark benachteiligt waren und nicht einmal einen Inflationsausgleich auf ihre Rentenzahlung erhalten haben und de facto jährlich Einbußen bei ihrer Rente, also eine Kürzung des Ruhestandsgeldes, hinnehmen müssen.

Vielmehr ist es auch bei der aktuellen Rentenerhöhung von exakt 0,99 Prozent so, dass die diesjährige prognostizierte Inflationsrate von 3 bis 4,75 Prozent (Prognose der deutschen Banken) massiv unterschritten wird. Letztendlich zeigt sich einmal mehr, dass neben den Autofahrern und Steuerzahlern die Rentner die Melkkühe der Nation sind und für die Fehler der Politik gerade stehen müssen, während die Politiker auf deren damaliger Entscheidungen die heutigen geringeren Zahlungen und kaum spürbaren Erhöhungen der Deutschen Rentenversicherung beruhen, sich an üppigen Pensionen in ihrem Ruhestand erfreuen.

Wäre die aktuelle Bundesregierung tatsächlich so edel wie sie sich dieser Tage aufgrund der neuerlichen Rentenerhöhung darstellt, dann hätte die Rentenerhöhung zusätzlich zum Inflationsausgleich gezahlt werden müssen, was bedeutet, dass die Renten um mindestens vier eher fünf Prozent hätten ansteigen müssen. So ist es aber nicht und deshalb kann man einmal mehr beobachten wie den Rentnern eine Kürzung ihrer Rente als Erhöhung verkauft wird.