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Bundesländer beraten über Opel-Hilfen

Bundesländer beraten über Opel-Hilfen

Nachdem sich die Bundesregierung aus dem Gespräch über die Finanzhilfen für Opel zurückgezogen hat liegt es nun an den betreffenden Bundesländern, eventuell Hilfen zu gewähren. Der angeschlagene Autobauer benötigt 1,1 Milliarden Euro von den Ländern.

Die Bundesregierung hat eine Hilfe aus dem Deutschlandfonds verweigert, denn die Konzernmutter GM besitzt aktuell genügend Liquidität, um den Autobauer aus Deutschland zu retten.

Am Dienstag treffen sich Vertreter der vier Bundesländer, in denen Opel Werke unterhält in Frankfurt, um über Hilfen für den angeschlagenen Autobauer zu beraten und wie das weitere Vorgehen aussehen soll.

Von Seiten des Opel-Betriebsrats erhofft man sich eine klare Linie, insbesondere was die Höhe möglicher Hilfen angeht. Die Bundesregierung hatte den „schwarzen Peter“ den Landesregierungen zugeschoben, indem sie selbst Hilfen ablehnte. In Deutschland unterhält Opel in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Werke.