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Bundesbank: Unglaublicher Euro-Münzendeal-Krimi mit China

Bundesbank: Unglaublicher Euro-Münzendeal-Krimi mit China

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/18778996@N00/2168086705/sizes/m/in/photostream/##randeclip
Es klingt wie in einem Thriller. Kriminelle sollen die Deutsche Bundesbank um Millionen Euro betrogen haben. Hierbei behilflich waren Stewardessen der Lufthansa und einfallsreiche Helferlein in China.
Es ist unglaublich aber wahr: Ermittler der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main haben jetzt bei einer Groß-Razzia gegen die Angestellte der Lufthansa und Mitarbeiter der Bundesbank ermittelt.

Die „Bild-Zeitung“ berichtet, dass von der Bundesbank verschrottete, zerkleinerte Euro-Münzen in China wieder zusammengesetzt, also wieder „zum Leben erweckt“ worden sein sollen.

Die echten wieder zusammengebastelten Münzen sollen dann von Stewardessen der Lufthansa nach Deutschland verbracht worden sein. Es soll sogar Anfang 2010 eine Stewardess am Frankfurter Flughafen aufgefallen sein, die Probleme mit ihrem schweren Handgepäck hatte. Nach der Landung wieder zurück in Deutschland wurden dann die Münzen von Mitarbeitern der Bundesbank in Scheine getauscht. Wie von Doris Möller-Scheu (Oberstaatsanwältin) zu hören ist, läuft gegen die Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren. Es wird von mindestens 25 Tätern ausgegangen. Laut Schätzungen ist ein Scchaden von mindestens 20 Millionen Euro entstanden.