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Bundesbank hat Erlaubnis, um Euro-Noten im Ausland zu drucken

Bundesbank hat Erlaubnis, um Euro-Noten im Ausland zu drucken

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Die Bundesbank hat jetzt die offizielle Erlaubnis erhalten, Euro-Noten auch im Ausland drucken zu lassen. Die Ausschreibung zum Druckauftrag darf nun europaweit erfolgen und muss nicht mehr die Druckerei Giesecke Devrient oder die Bundesdruckerei ausschließlich berücksichtigen.

In einem Bericht der „Financial Times“ war zu lesen, dass sich das Bundeskartellamt für die neue Regelung entschieden habe.

Bereits seit dem Jahr 2008 ist die Bundesbank auf der Suche nach einer günstigen Druckerei in Europa. Beim aktuellen Druck von Euro-Noten soll der Löwenanteil zum ersten Mal im Ausland gedruckt werden.

Im August 2010 hatten die Belegschaften von Giesecke Devrient und der Bundesdruckerei gegen die Vergabe der Druckaufträge ins Ausland protestiert. Sie befürchten wie auch die Gewerkschaft ver.di, dass ein Großteil der Arbeitsplätze durch die Vorgehensweise der Bundesbank kaputt gehen werde. Insgesamt stehen jetzt fast 400 Arbeitsplätze in Deutschland auf dem Spiel.