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Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahlen auf Rekordtief

Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahlen auf Rekordtief

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/procsilas/140476150/sizes/m/in/photostream/##procsilas
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet einen ungewöhnlich kräftigen Frühjahrsaufschwung. Trotz der Katastrophe in Japan gibt es bei vielen Konzernen volle Auftragsbücher. Die Zahl der Erwerbslosen sank weiterhin auf ein Rekordtief. Sie sank um 102.000 auf jetzt 3,21 Millionen.

Im März nahm sie um 0,3 Prozent auf 7,6 Prozent ab gegenüber dem Vorjahresmonat, wo sie bei 8,5 Prozent lag. Jetzt hat Deutschland immerhin die niedrigste Arbeitslosigkeit im Monat März seit 19 Jahren.
Noch im letzten Jahr waren 350.000 mehr Menschen arbeitslos. Frank-Jürgen Weise (Bundesagentur-Chef) sprach von einer wirklich guten Entwicklung.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass sich die Firmen wegen der weiterhin anstehenden Japan-Krise, die sich auch auf Deutschland wirtschaftlich auswirken kann, bereits auf Lieferengpässe vorbereiten.

Ein Wermutstropfen soll hier doch beschrieben werden, denn der Aufschwung und die niedrigen Arbeitslosenzahlen ändern nichts an der Tatsache, dass es immer noch keinen Mindestlohn gibt und der Steuerzahler indirekt auch alle Jobs unterstützt, deren Lohn nicht zum Leben ausreicht, die sogenannten Aufstocker und auch die Leiharbeitnehmer. Diese Jobs werden natürlich von der BA nicht in der Statistik aufgeführt und es gibt sie trotzdem. Auch die Zuzahlungen von der BA.