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Bund verdient an steigenden Strompreisen

Bund verdient an steigenden Strompreisen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/loop_oh/4296042056/sizes/m/in/photostream/##loop_oh
Für viele Bürger der Bundesrepublik sind steigende Strompreise ein großes Ärgernis. Für die Bundesregierung bedeuten sie Mehreinnahmen. Durch die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten nimmt der Bund deutlich mehr Geld ein als bislang angenommen, so ein Bericht der „Financial Times Deutschland“.

Wie das Blatt berichtet sollen die neun Euro Einnahmen pro Megawattstunde an die Inflationsrate angepasst werden. Aufgrund der langen Laufzeiten, die weit über das Jahr 2030 gestreckt werden, bedeutet das für die Bundesrepublik deutlich höhere Einnahmen.

Außerdem soll der Bund direkt am Steigen der Strompreise beteiligt werden, denn die neun Euro gelten nur, wenn sich der Strompreis zwischen 43 und 63 Euro pro Megawattstunde bewegt. Steigt dieser über die Grenze von 63 Euro, dann erhält der Staat die Hälfte der Differenz aus dem Anstieg.

Für die Bundesregierung scheint sich hier eine neue lukrative Einnahmequelle aufzutun. Sicherlich kann man bei diesen Bedingungen und der Beteiligung des Bundes davon ausgehen, dass die Regierung auch künftig nicht gegen unverhältnismäßig gestiegene Strompreise vorgehen wird.