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Bund fürchtet ausbleibende Zinszahlung der Commerzbank

Bund fürchtet ausbleibende Zinszahlung der Commerzbank

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/jorbasa/3181469865/sizes/m/in/photostream/##Jorbasa
Bei der Commerzbank sprudeln wieder die Gewinne. Alleine im dritten Quartal hat sie einen Gewinn von 113 Millionen Euro eingefahren. Für 2010 prognostiziert das Bankhaus einen Gewinn im Milliardenbereich.

Unter diesen Voraussetzungen sollte eine Rückzahlung der staatlichen Hilfen, die während der Finanz- und Wirtschaftskrise gewährt wurden, eigentlich kein Problem sein, könnte der mündige Bürger meinen. Doch weit gefehlt, das Kreditinstitut wird es sehr schwer mit der Rückzahlung haben.

Als sehr problematisch erweist sich bei der Commerzbank die Immobilientochter Eurohypo. Denn der angepeilte Milliardengewinn könnte durch Abschreibungen, die wegen der Immobilientochter vorgenommen werden müssen schnell wieder zunichte gemacht werden. Die Commerzbank muss sich ohnehin bis zum Ende des Jahres 2014 von der Eurohypo trennen, um die Auflagen der EU zu erfüllen.

Wenn die verstaatlichte Bank durch die Abschreibung ins Minus gedrückt würde, dann wären für den Bund auch in diesem Jahr keine Zinszahlungen fällig. Der Bund hat sich mit einer stillen Einlage in einer Höhe von 16 Milliarden Euro an der Commerzbank beteiligt. Die Zinsen hierauf sollten eigentlich bei neun Prozent liegen.