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Bund der Steuerzahler: Schwarzbuch prangert öffentliche Verschwendung an

Bund der Steuerzahler: Schwarzbuch prangert öffentliche Verschwendung an

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/mueckenschwein/3190864681/sizes/m/in/photostream/##mueckenschweinverlag
Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht in seinem Schwarzbuch die öffentliche Verschwendung von Steuergeldern und prangert diese entsprechend an. Noch immer ist der Steuerzahlerbund der Meinung, dass der Staat viele Millionen einfach so verschwendet.

Im Schwarzbuch sind insgesamt 127 Fälle von Verschwendung der Steuergelder aufgezeigt.

Beispielsweise hat die niedersächsische Gemeinde Buxtehude einen Schwimmsteg auf der Este bauen lassen, der 70.000 Euro gekostet hatte. Allerdings wurde nicht beachtet, dass die Este ein Nebenfluss der Elbe ist und bei Hochwasser der Steg von den Bürgern nur kriechend überwunden werden kann, da der Abstand zur Hafenbrücke einen Meter unterschreitet.

Auf der ICE-Strecke Köln-Frankfurt, die jahrelang gebaut wurde, hat man Lärmschutzwände wieder abbauen müssen. Immerhin auf einem 20 Kilometer langen Abschnitt. Hierfür sind stattliche 45,1 Millionen Euro Kosten angefallen.

Anstatt einer günstigen Brücke wurde in Berlin in einem Verwaltungsgebäude des Bundestags ein Tunnel gebaut, der 80 Meter lang ist und den Abgeordneten ermöglicht sich zwischen zwei Gebäuden wetterunabhängig zu bewegen. Die Kosten hierfür lagen bei 7,5 Millionen Euro.

So liest sich das Schwarzbuch des Bundes Steuerzahler immer weiter. Wenn man nicht wüsste, dass hier viele Steuergelder verbrannt werden könnte man tatsächlich schmunzeln und meinen die Schildbürger wären am Gange. Es geht aber um die Auswirkungen verfehlter politischer Entscheidungen, die den Steuerzahler viele Millionen kosten.