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Brüderle: Keine staatliche Hilfe bei Hochtief-Übernahme-Poker

Brüderle: Keine staatliche Hilfe bei Hochtief-Übernahme-Poker

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Der Baukonzern Hochtief sieht sich einer feindlichen Übernahme gegenüber. Jetzt hat der Konzern nach staatlicher Hilfe im Übernahme-Poker gebeten. Diese wird laut Wirtschaftsminister Rainer Brüderle jedoch nicht gewährt. Brüderle ist der Meinung, dass Unternehmen ihre Verhandlungen grundsätzlich alleine führen sollen.

In Essen sind derweil hunderte von Beschäftigten des Baukonzerns Hochtief auf die Straße gegangen um sich ein wenig Luft zu machen und zu zeigen, dass man nicht vom spanischen Konkurrenten ACS übernommen werden will.

Der spanische Bauriese ACS hat geplant, seine derzeitige Beteiligung an Hochtief in einer Höhe von 29,98 Prozent aufzustocken und dabei die wichtige 50-Prozent-Marke zu überschreiten. Damit würde das spanische Unternehmen zum Hauptaktionär des größten deutschen Baukonzerns werden.

Ob es Hochtief tatsächlich gelingen wird sich gegen die Übernahme der ACS zu stemmen ist eher fraglich. ACS hat derzeit gute Karten, die benötigten 12 Prozent Aktienanteile an Hochtief zu erwerben.