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Britische Kartellbehörde: Razzia bei Daimler

Britische Kartellbehörde: Razzia bei Daimler

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Das Office of Fair Trade (OFT), die britische Kartellbehörde, hat die Geschäftsräume von Daimler in England durchsucht. Hintergrund ist der Vorwurf, dass Daimler illegale Preisabsprachen forciert habe.

Daimler ist schon in diesem Jahr zu einer Strafe von 138 Millionen Euro verdonnert worden, weil man in den USA gegen das Korruptionsgesetz verstoßen hat.

Aber nicht nur den Nutzfahrzeughersteller aus Stuttgart hat die OFT im Visier, auch Renault und Volvo sowie MAN sollen an illegalen Preisabsprachen beteiligt gewesen sein. Auch Scania, die schwedische VW-Tochter, hat einen Brief der britischen Kartellbehörde mit entsprechenden Fragen erhalten.

Von Seiten der OFT wird vermeldet, dass man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen kann, ob es tatsächlich ein Preiskartell gibt und inwiefern hier gegen geltendes Recht verstoßen wurde. Die Ermittlungen seien erst ganz am Anfang.

Sollten sich die Vermutungen allerdings erhärten und sollte es tatsächlich ein Preiskartell geben, könnten auf Daimler Strafen in Milliardenhöhe zukommen.