close
Briefbombenterror jetzt auch in Griechenland

Briefbombenterror jetzt auch in Griechenland

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/70554893@N00/3450666928/sizes/m/in/photostream/##andeecollard
Eine Frau ist bei der Explosion einer Briefbombe in Griechenland verletzt worden.

Von der Polizei entschärft wurden drei weitere Sprengsätze, die alle unter anderem auch an Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy adressiert waren.

Das erste Paket mit dem Sprengsatz wurde von einem nicht identifizierten Mann bei einem Kurierdienst abgegeben. Der Sprengsatz explodierte als eine Angestellte das Paket sortierte. Die Betroffene wurde leicht verletzt. Laut Polizeiangaben war der Empfänger des Pakets die Botschaft Mexikos in Athen.

Ein zweiter Brief wurde wenig, später andressiert an die Botschaft der Niederlande, entdeckt. Diese Sendung wurde mit einer kontrollierten Explosion von Fachleuten entschärft.

Zwei Verdächtige wurden von einer Polizeistreife festgenommen. Sie hatten zwei weitere Briefbomben dabei und waren bewaffnet mit Pistolen. Diese Bomben waren laut Polizeiangaben an Sarkozy in Paris und die belgische Botschaft in Athen gerichtet.

Vom griechischen Staatsradio war zu hören, dass die Festgenommenen einer kleinen griechischen Terrorgruppe angehören sollen, die sich „Konspiration der Zellen des Feuers“ nennt und bereits für zahlreiche Bombenanschläge in den letzten drei Jahren verantwortlich gemacht wird.