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BP unter Druck: Verkauf von Ölfeldern beginnt

BP unter Druck: Verkauf von Ölfeldern beginnt

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/derek_b/4654261007/sizes/o/in/photostream/##dsb nola
Durch die Ölpest im Golf von Mexiko ist BP massiv unter finanziellen Druck geraten. Um dem Druck standhalten zu können verkauft man jetzt einige Vermögenswerte. Insgesamt will BP bis zu 30 Milliarden Dollar durch den Verkauf von Ölfeldern einnehmen. BP benötigt das Geld um die Folgekosten der Ölkatastrophe, die durch die Explosion der Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ im Frühjahr ausgelöst wurde, zu decken.

Vorerst will der Mineralölkonzern vier Ölfelder im Golf von Mexiko verkaufen. Am Montag hat der britische Ölproduzent mitgeteilt, dass man die Anteile für 650 Millionen Dollar an Marubeni, einem japanischen Handelshaus, verkaufen werde.

Das ist aber erst der Anfang, insgesamt will BP Vermögenswerte verkaufen, die sich auf 30 Milliarden Dollar belaufen. BP hat verlauten lassen, dass man ohnehin die Felder verkaufen wolle. Die Felder bringen täglich 15.000 Barrel Öl und Gas ein.

BP ist durch sein schlechtes Krisenmanagement während der Ölkatastrophe massiv unter Druck geraten. Wochenlang gelang es dem Konzern nicht, die lecken Bohrlöcher, die am Grund des Golfs von Mexiko, wegen der Explosion der „Deepwater Horizon“ entstanden waren zu schließen. Tony Hayward, damals Chef von BP, musste seinen Posten räumen. Nachfolger Dudley musste dann die Kohlen aus dem Feuer holen und ist jetzt mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.