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BP-Konkurrenten: Ölpest sei vermeidbar gewesen

BP-Konkurrenten: Ölpest sei vermeidbar gewesen

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Nachdem sich BP in den letzten Wochen um das Schließen der lecken Bohrlöcher am Grund des Golfs von Mexiko bemüht melden sich jetzt erstmals die Konkurrenten des Mineralölkonzerns zu Wort und werfen BP vor, dass die Ölpest vermeidbar gewesen sei.

Die „Financial Times“ hat geschrieben, dass die Wettbewerber von BP – Shell, Exxon, Chevron und ConocoPhillips – behaupten die Ölpest wäre vermeidbar gewesen.

Die Vorstände dieser Unternehmen werden am Dienstag zu einer Anhörung vor dem US-Parlament antreten. Dort werden sie dezidiert erklären, dass die Katastrophe nicht hätte passieren können, wenn beste Branchenstandards beachtet worden wären. Hintergrund ist, dass die USA und andere Staaten die Bedingungen für Tiefseebohrungen nicht verschärfen.

Aktuell hat die US-Regierung ohnehin schon einen Bohrstopp erlassen, der sich auf den Golf von Mexiko bezieht und vorerst sechs Monate gilt. In den Golf von Mexiko strömen seit der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ täglich bis zu 6,4 Millionen Rohöl. BP ist bislang nicht in der Lage, die lecken Bohrlöcher zu stopfen.