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BP erzielt ersten Erfolg gegen Ölpest – Erste Rechnung von US-Regierung

BP erzielt ersten Erfolg gegen Ölpest – Erste Rechnung von US-Regierung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/deepwaterhorizonresponse/4645041459/sizes/m/##Deepwater Horizon Response
BP kämpft seit Wochen gegen die Ölpest im Golf von Mexiko. Nachdem die Ölbohrinsel „Deepwater Horizon“ im April explodiert ist treten mehrere Millionen Liter Rohöl täglich ungehindert aus. Bisher sind alle Versuche, die lecken Bohrlöcher am Grund des Golfs von Mexiko zu stopfen, fehlgeschlagen.

Jetzt kann BP einen ersten Erfolg vermelden. Anscheinend ist es gelungen, das Steigrohr des Bohrlochs in 1.500 Metern Tiefe abzusägen und einen Trichter darüber zu stülpen, so Thad Allen, Einsatzleiter der US-Regierung.

Er sagte, dass dies ein wichtiger Fortschritt sei. Jetzt scheint es möglich, das austretende Öl in ein Schiff umzuleiten und entsprechend abzusaugen.

Unterdessen hat die US-Regierung BP die erste Rechnung zugestellt. BP muss 69 Millionen US-Dollar an die amerikanische Regierung überweisen. Damit sollen die Kosten, die bisher für die Aufräum- und Säuberungsarbeiten entstanden sind, beglichen werden. Insgesamt werden die Kosten für die Ölpest auf 30 Milliarden US-Dollar von Experten geschätzt.