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BP ertrinkt in eigenem Öl – Steht Konzern vor Aus?

BP ertrinkt in eigenem Öl – Steht Konzern vor Aus?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/87913776@N00/460376214/sizes/m/in/photostream/##futureatlas.com
Aufgrund der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die immer schlimmere Ausmaße annimmt, gerät BP deutlich unter Druck. Der Ölmulti scheint immer größere finanzielle Sorgen zu haben. Wie es scheint sucht man einen finanzkräftigen Investor, der das Unternehmen stützt. Man will sich momentan mit arabischem Geld versorgen.

Die Suche nach dem strategischen Investor ist begründet in dem immer weiter fallenden Kurs der BP-Aktie. Man fürchtet sich vor einer feindlichen Übernahme, die durch finanzstarke Investoren erst einmal abgewendet wäre.

Eine Tageszeitung aus Abu Dabi hat bereits berichtet, dass es einige Vorschläge gegeben hätte, wie man BP finanziell unterstützen oder gar übernehmen könne. Der Staatsfonds von Abu Dabi spielt dabei eine zentrale Rolle. Arabische Investoren haben in den letzten Jahren immer wieder große Konzerne finanziell unterstützt.

Wie es scheint hat auch der französische Ölmulti Total Interesse einige Sparten von BP zu erwerben. In Großbritannien sollen bereits Notfallpläne geschmiedet werden für den Fall, dass BP zusammenbricht. Die Angst an den Kapitalmärkten vor solch einem Szenario ist groß, denn die Kapitalprodukte, die rund um den Konzern gestrickt wurden, sind sehr weitreichend. Man kann BP mit der Größe einer Lehman Brothers, AIG oder Enron vergleichen. Ein Konkurs würde zu massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten führen.