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BKA-Warnung: Manipulation an Geldautomaten nimmt zu

BKA-Warnung: Manipulation an Geldautomaten nimmt zu

Die Manipulation an Geldautomaten und die Kriminalität mit Geldkarten, deren Informationen rechtswidrig erlangt wurden, ist laut Bundeskriminalamt (BKA) deutlich angestiegen. In ganz Deutschland sind nach Angaben des Bundeskriminalamts 964 Geldautomaten präpariert worden.

Jörg Ziercke, BKA-Präsident sagte, dass damit gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 20 Prozent zu beobachten sei. Dabei wurden mehrere Geldautomaten immer wieder von den Betrügern manipuliert. Insgesamt ergaben sich 2.000 illegale Angriffe auf Gelautomaten im Jahr 2009.

Im Vorjahr hatte das BKA 2.300 Angriffe gezählt. Die Zahl steigt allerdings in diesem Jahr rasant an. In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 sind 668 Geldautomaten registriert worden, die einer Manipulation zum Opfer gefallen sind. Ziercke warnte, dass die präparierten Automaten kaum zu erkennen sind.

Der BKA-Chef spricht sich dafür aus, dass die Banken die Karten mit Magnetstreifen aus dem Verkehr ziehen sollten, denn hier biete sich die größte Möglichkeit für Betrug. Es wäre besser, die Karten mit Chips auszustatten wie es sie heute schon geben würde. Außerdem werden Überlegungen angestellt, Geldautomaten mit Störsignalen auszustatten, so dass das Ausspähen der Karten-Informationen unmöglich wird.