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Berufsunfähigkeitsversicherung: Gesetzliche Leistungen sinken – Private Vorsorge aber wie?

Berufsunfähigkeitsversicherung: Gesetzliche Leistungen sinken – Private Vorsorge aber wie?

Die meisten Menschen sind sich ihrer Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit nicht bewusst und vertrauen auf die Leistung vom Staat. Problematisch, denn die Mehrzahl weiß nicht, dass die staatliche Leistung viel zu gering und eine private Vorsorge dringend notwendig ist.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor allen Dingen, weil die gesetzliche Leistung immer mehr abnimmt. Nicht nur, dass gesetzlich der Begriff der Berufsunfähigkeit nicht mehr gilt und nur noch eine Erwerbsminderung zu erwarten ist, deren Zugang stark erschwert ist, sondern die Leistung nimmt mit jeder Rentenreform ab.

Umso wichtiger ist es angesichts der aktuellen Zahlen von Berufsunfähigkeiten, diesen Schutz privat abzusichern. Die häufigsten Ursachen sind laut Morgen & Morgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates und Nervenkrankheiten. Alleine diese Krankheiten machen ungefähr die Hälfte der Berufsunfähigkeiten in Deutschland aus.

Derzeit sind in Deutschland mehr als zwei Millionen Menschen von einer Berufsunfähigkeit betroffen. Die Auswirkungen sind meist besonders schwerwiegend. Oftmals ist eine Berufsunfähigkeit in hohem Maße existenzgefährdend. Viele Menschen sind sich jedoch nicht bewusst wie hoch die eigene Lücke im Falle der Berufsunfähigkeit ist. Hierzu sollte man unabhängige Experten zu Rate ziehen. Diese können genau darüber Auskunft geben wie hoch die Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit ist und welche Gesellschaft mit dem entsprechenden Vertrag passend auf den jeweiligen Haushalt ist.

In Deutschland wird auch heute noch jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig, bzw. muss vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben ausscheiden. Das Risiko einer eigenen Berufsunfähigkeit wird oftmals enorm unterschätzt. Außerdem führt in den meisten Fällen eine Krankheit zur Berufsunfähigkeit. In etwas mehr als 90 Prozent der Fälle sind Krankheiten Auslöser für Berufsunfähigkeiten, Unfälle spielen mit knapp zehn Prozent hierbei eine eher untergeordnete Rolle.