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Berliner Studie: Armes (reiches?)Deutschland – immenser Bildungsnotstand

Berliner Studie: Armes (reiches?)Deutschland – immenser Bildungsnotstand

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Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung kommt zu erschreckenden Ergebnisse. Die von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebene Untersuchung stellt fest, dass 150.000 Jugendliche in Deutschland keine abgeschlossene Ausbildung haben.

Die Zahl müsse halbiert werden, für die öffentlichen Haushalte würden durch diesen Ausbildungsmangel Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang entstehen.

70 Prozent der Gesamtkosten würden alleine durch den Verlust der geringeren Lohnsteuerzahlungen entstehen. Deutschland ist nach wie vor das Land mit schlechter Bildung und fehlenden Berufsabschlüssen.

In einer Bürgerbefragung von 480.000 Menschen bekamen Bildungsmöglichkeiten nur die Note 4 Plus. Die Bertelsmann-Stiftung sowie „Bild-Zeitung“ und „Hürriyet“ kommen in der bisher größten Studie zu dem Ergebnis, dass 73 Prozent der Deutschen sogar mehr Steuern zahlen würden für ein besseres Bildungssystem. Für ein Mehr an Gesundheitsausgaben waren 45 Prozent und für den Umweltschutz 41 Prozent der Befragten. Außerdem sind starke 83 Prozent der Bevölkerung dafür, endlich einheitliche Abschlüsse zu schaffen und noch mehr, nämlich 92 Prozent wollen endlich ein einheitliches Bildungssystem im ganzen Land. Ebenfalls ist der größte Teil der Befragten für Ganztagsschulen. Nur noch 19 Prozent treten für eine Halbtagsschule ein.

Die Politiker sollten nicht nur reden sondern endlich Ernst machen, damit man nicht auf die Idee kommt, dass bei ihnen selbst der Bildungsnotstand schon lange angekommen sein könnte.