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Beitragsbemessungsgrenzen ändern sich im Jahr 2011

Beitragsbemessungsgrenzen ändern sich im Jahr 2011

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/matze_ott/2111661914/sizes/m/in/photostream/##matze_ott
Ab dem 1. Januar 2011 werden sich die Beitragsbemessungsgrenzen ändern. Sowohl in der Renten- und Arbeitslosenversicherung als auch in der Kranken- und Pflegeversicherung ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen.

Im westlichen Teil Deutschland wird sich in der Renten- und Arbeitslosenversicherung nichts ändern. Hier bleibt die Beitragsbemessungsgrenze bei 5.500 Euro monatlichem Einkommen bestehen.

In Ostdeutschland steigt die Grenze um 150 Euro von 4.650 auf 4.800 Euro. Dementsprechend steigt der Beitrag zur Sozialversicherung für Arbeitnehmer, die derzeit im Osten mehr verdienen als 4.800 Euro um 17 Euro monatlich. Der jeweilige Arbeitgeber hat die gleiche Höhe zu tragen.

Im Bereich der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung dürfen sich die Arbeitnehmer im Bundesgebiet freuen, denn die Beitragsbemessungsgrenze sinkt um 37,50 Euro von 3.750 auf 3.712,50 Euro monatliches Einkommen. Demnach können sich Arbeitnehmer freuen, die über der Beitragsbemessungsgrundlage verdienen, sie müssen künftig weniger an die Krankenkasse und Pflegeversicherung abführen.