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Begeisterung oder Panik: „Stromer“ für Ausstieg – Atomkonzern-Drohungen

Begeisterung oder Panik: „Stromer“ für Ausstieg – Atomkonzern-Drohungen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dan-nyc/4236757625/sizes/m/in/photostream/##d.a.n.n.y.c
Für Greenpeace und viele andere eine gute Nachricht, über die man nur müde lächeln kann.

Soll man nun lachen oder weinen? Die Stromkonzerne drohen mit einem Aus bereits in 10 Jahren, wenn die Politiker ihre angekündigte Brennelementesteuer nicht zurücknehmen.

Können sie das so einfach, handelt es sich hier um eine leere Drohung?

Teurer kann es auch nicht werden, wir erinnern an den Kauf an der Leipziger Strombörse und dass die Konzerne dort nach einem „billigen“ Kauf trotzdem ihre Preise nicht senken sondern weiter erhöhen.

Einen Strommangel muss man sicherlich auch nicht erwarten. Das Aachener Institut EUtech stellt laut Greenpeace fest, dass die Werke nur noch 5,4 Prozent zur Versorgung beitragen würden.

Kann man vermuten, dass die Ankündigung eine krasse Unverschämtheit ist, weil besagte Industrie sich jetzt auch an der Krise beteiligen soll, oder bekommt man Angst, keinen Strom „aus der Steckdose“ mehr beziehen zu können?

Ist es Panikmache der „Stromer“, um ihre Forderungen durchzusetzen, keinen Cent mehr abgeben zu wollen? Ist es einfach eine Lüge, dass sie sich die Abgabe nicht leisten können? Wollen sie einfach nur wie gewohnt ihre immensen Gewinne weiter maximieren?

Viele Fragen, die sich der Leser sicherlich selbst ganz einfach beantworten kann, indem er die Meldungen früherer Tage, Wochen, Monate nochmals aufmerksam nachliest.

Die Atomenergie konnte ihre Gewinne ständig erhöhen. Stromkonzerne haben kaum für Sanierungen ihrer Leitungen gesorgt, sie haben Windenergie blockiert. Bis jetzt gibt es noch keine Antwort auf eine sichere Entsorgung, es seien hier wieder einmal die Asse und Gorleben erwähnt.

Weitere Fragen? Weitere Antworten. Der geneigte Leser kann sich selbst am besten informieren, indem er nur ein bisschen mehr und genauer nachliest. Zahlreiche Institutionen und sehr viele Medien haben darüber immer wieder berichtet und tun es auch weiterhin. Auch wir bleiben am Ball.

Zu erwarten ist aufgrund dieses Themas allenfalls nur ein weiterer Streit der schwarz-gelben Koalition, die sich gegen starke Lobbyisten nicht durchsetzen kann oder will.