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BayernLB: Vorstand muss zahlen – Letztes Mitglied gefeuert

BayernLB: Vorstand muss zahlen – Letztes Mitglied gefeuert

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Die BayernLB hatte sich beim Kauf der Hypo Alpe Adria Group (HGAA) mächtig verhoben und Milliarden in den Sand gesetzt. Jetzt müssen die Vorstände die Konsequenzen tragen. Der gesamte Vorstand, der zu Zeiten des Kaufs der HGAA beschäftigt war, muss nun Schadenersatz leisten. Insgesamt trifft es acht aktive und ehemalige Mitglieder des Vorstands.

Neben dem Ex-Chef Werner Schmidt ist auch sein Nachfolger Michael Kemmer betroffen.

Unter anderem ist auch Stefan Ropers, aktives Vorstandsmitglied, betroffen. Ropers muss nun die Bank sofort verlassen. Er war das einzige verbliebene Vorstandsmitglied, das schon in der Zeit im Vorstand war als die BayernLB die HGAA gekauft hatte.

Im bayerischen Landtag werden allerdings Stimmen der Opposition laut, dass man neben dem Vorstand auch den Verwaltungsrat zu Konsequenzen heranziehen sollte. Es reiche nicht aus, lediglich den ehemaligen Vorstand mit Schadenersatzansprüchen zu belegen, es müsse tiefgreifender Konsequenzen nach sich ziehen.