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BayernLB: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Vermögen von Gribkowsky

BayernLB: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Vermögen von Gribkowsky

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Gerhard Gribkowsky war einst Vorstand der BayernLB und sitzt aktuell in Haft. Wie jetzt die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet hatte soll die Staatsanwaltschaft in München das Vermögen Gribkowskys beschlagnahmt haben. Das Vermögen umfasst einen Wert von 20 Millionen Euro. Der Münchner Staatsanwaltschaft ist die Beschlagnahmung mithilfe der österreichischen Behörden gelungen.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Behörden in Österreich sei es so schnell möglich gewesen das Vermögen Gribkowskys zu beschlagnahmen, so der Generalstaatsanwalt. Gribkowsky hatte sein Vermögen, dass aus der Formel-1-Rennserie stammte, auf seine private Stiftung in Österreich namens „Sonnenschein“ übertragen, die das Geld dann in Wertpapiere und Berliner Immobilien investierte.

Gribkowsky hatte für den Verkauf der Anteile an der Formel 1, die der BayernLB gehörten, 50 Millionen Euro erhalten, die zwei Firmen in der Karibik und Mauritius bekommen haben. Gribkowsky hat den Erlös dann in Österreich, zu recht günstigen Bedingungen, versteuert.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft in München wird vermutet, dass das Geld Schmiergeld war, das Gribkowsky dafür erhalten habe, die Anteile an der Rennserie deutlich unter Preis zu verkaufen. Gribkowsky wird allerdings nicht nur Bestechlichkeit vorgeworfen sondern es stehen die Vorwürfe der Steuerhinterziehung und Veruntreuung von Geldern der BayernLB im Raum.