close
BayernLB: Auslandsgeschäft zieht Bank herunter

BayernLB: Auslandsgeschäft zieht Bank herunter

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/14646075@N03/4138494265/sizes/o/in/photostream/##digital cat 
Die BayernLB versucht sich zu gesunden. Die Hypo Group Alpe Adria besitzt sie nicht mehr. Jetzt ist es allerdings das Geschäft in Osteuropa, das der Bank schwer zu schaffen macht. Die Bank hält derzeit das ungarische Unternehmen MKB. Dieses muss die Risikovorsorge deutlich aufstocken und das macht der BayernLB wiederum stark zu schaffen.

Die MKB habe größere Risiken in der Projektfinanzierung, die gedeckt werden müssen. Außerdem würde die neue ungarische Regierung die Banken deutlich höher belasten. Das zweite Quartal ist aufgrund dessen bei der BayernLB negativ ausgefallen. Darüber kann auch nicht das gute Ergebnis des ersten Quartals hinwegtäuschen.

Die BayernLB hofft weiterhin darauf, dass die EU-Kommission endlich neuen staatlichen Hilfsmaßnahmen zustimmt. Grundlage ist allerdings, dass die Landesbank weiterhin ihre Beteiligungen an anderen Unternehmen abbaut.

Bei der BayernLB sollte unter anderem ein Verkauf der ungarischen MKB anstehen. Die MKB ist für die BayernLB ein Verlustbringer. Alleine in den ersten sechs Monaten des Jahres hat die MKB einen vorsteuerlichen Verlust von 175 Millionen Euro erwirtschaftet.