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Banken-Sterben in USA geht weiter – Wieder Banken von US-Behörden geschlossen

Banken-Sterben in USA geht weiter – Wieder Banken von US-Behörden geschlossen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/paul_lowry/3590318539/sizes/m/in/photostream/##Paul Lowry
Das Banken-Sterben in den USA scheint kein Ende zu nehmen. Die staatliche Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Company (FDIC) hat mitgeteilt, dass die Filialen und Einlagen der ShoreBank aus Chicago von der Urban Partnership Bank übernommen werden. Die ShoreBank hat im Zuge der Finanzkrise Probleme bekommen, da sie viele Kredite an einkommensschwache Haushalte vergeben hatte, die aufgrund der Krise immer öfter zahlungsunfähig wurden.

Die Bank hat immer wieder darauf verwiesen, dass sie prominente Verbindungen hätte. So wurde beispielsweise mit der Verbindung zu Barack Obama geworben. Eines der Hauptgeschäftsfelder war neben der Vergabe von Krediten an einkommensschwache Haushalte unter anderem die Förderung von Umweltprojekten.

Die ShoreBank konnte sich keine Finanzmittel aus dem staatlichen Bankenrettungsprogramm sichern, so dass man fast vor dem Aus gestanden hat. Die Großbanken Citigroup, Goldman Sachs, Bank of America, JP Morgan und der Elektrogigant General Electric hatten der Bank Gelder zur Verfügung gestellt, damit diese gerettet werden kann. Allerdings hat das auch nicht mehr geholfen.

Die ShoreBank hat im ersten Quartal einen Verlust von 17,1 Millionen Dollar hinnehmen müssen und ist mittlerweile das 114. Geldhaus in den USA, das in diesem Jahr geschlossen wird. Aber die ShoreBank war nicht das einzige Institut, das von der FDIC am Freitag dicht gemacht wurde. Weitere sieben Banken, die im ganzen Land verteilt sind, wurden geschlossen.