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Banken fürchten zu viel Regulierung

Banken fürchten zu viel Regulierung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/kubina/10960866/sizes/m/in/photostream/##Jeff Kubina
Der weltweite Aufschrei der Banken ist kaum noch zu überhören. Diese fürchten eine Regulierungswut auf sich zukommen. In vielen Bereichen sollen die Regelungen verschärft werden, um künftig solch heftige Ausmaße einer möglichen Finanzkrise wie man sie in den vergangenen zwei Jahren gesehen hatte zu vermeiden.

Hintergrund sind die verschärften Regelungen, die unter Basel III zusammengefasst werden.

Am zurückliegenden Wochenende haben sich Vertreter der weltweit führenden Banken in Washington getroffen. Am Sonntag hat sich der Internationale Bankenverband IIF zusammengefunden, um über die geplanten Regelungen zu diskutieren. Man befürchtet, dass Banken nur aufgrund ihrer puren Größe bestraft werden. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, hat im Rahmen des Treffens in Washington gesagt, dass die reine Größe einer Bank nicht ausreiche, um ein ganzes System ins Wanken zu bringen.

Er führt weiter aus, dass die Regelungen von Basel III nicht schneller umgesetzt werden dürfen als es bisher festgelegt wurde. Einige Regierungen haben angedroht, dass man die Regelungen in Basel III deutlich schneller umsetzen wolle. Die Schweizer Regierung hat beispielsweise angekündigt, dass man die eigenen Großbanken zu einer deutlich höheren Eigenkapitalausstattung verpflichten will als es in Basel III geregelt ist. Ackermann mahnt, dass zu scharfe Regeln den Aufschwung abwürgen und mögliche Arbeitsplätze erst gar nicht entstehen lassen. Eine interessante Aussage eines Mannes, der gerade plant, im Rahmen der Übernahme der Postbank hunderte von Stellen im eigenen Haus zu streichen.