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Bahnchef Grubes scharfe Drohgebärden beim Aus für Stuttgart 21: Milliardenforderungen

Bahnchef Grubes scharfe Drohgebärden beim Aus für Stuttgart 21: Milliardenforderungen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/mprinke/2941723587/sizes/m/in/photostream/##m.prinke
Bahnchef Grube kann es nicht lassen. Die Regierung ist noch nicht im Amt, da stößt er schon schwere Drohungen aus. Er stellt bereits jetzt Milliardenforderungen in Aussicht, wenn Grün-Rot das Aus für Stuttgart 21 beschließen sollte.

Grubes Begründung: Wasserdichte Verträge. Das erinnert an RWE und die augenblicklich laufende Atomdebatte. Jetzt müssen neu ins Amt gewählte Regierungen oder politisch anstehende Änderungen die kaum rücknehmbaren Verträge teuer bezahlen, die immer wieder von Schwarz-Gelb, genau aus diesen Gründen mit unglaublicher Hilfe der Lobbyisten, festgezurrt wurden.

1,5 Milliarden soll es kosten, wenn der Prestigebahnhof in Stuttgart nicht gebaut werden sollte, dies kann man in der „Bild am Sonntag“ lesen. Erste Knüppel für den designierten künftigen Landesvater Kretschmann, ehe der überhaupt im Amt ist. Das ist Vorsatz und mutwillige Stimmungsmache.

Dem bevorstehenden Stresstest sieht Grube laut eigenen Aussagen gelassen entgegen. Gelassen kann hoffentlich auch der demokratisch gewählte Grüne Winfried Kretschmann den lauten Drohungen entgegensehen, denn zur Zukunft des umstrittenen Bahnhofprojekts ist ein Volksentscheid geplant. Da kann der Noch-Klüngel so laut schreien wie er will, weil er offenbar seine Pfründe schwinden sieht. Den Bürgern ist damit sicherlich nicht geholfen.