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BaFin nimmt WestLB-Tochter Westimmo genauer unter die Lupe

BaFin nimmt WestLB-Tochter Westimmo genauer unter die Lupe

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/t_abdelmoumen/3412025889/sizes/o/in/photostream/##Tab59
Die Finanzaufsicht BaFin nimmt die Immobilienbank Westimmo genauer unter die Lupe. Hintergrund ist die Vermutung, dass die Westimmo die Immobilien, die sie in ihren Beständen hat, zu hoch bewertet.

Von Seiten des Mutterkonzerns WestLB ist zu vernehmen, dass es sich um eine Routineprüfung bei der Westimmo handelt, die ohnehin bis zum Jahresende verkauft sein sollte, will man die von der EU geforderten Auflagen erfüllen.

Sicherlich ist einer der Hintergründe der aktuellen Prüfung der im Raum stehende Verkauf der Immobilienbank. Denn die Westimmo darf aufgrund der momentanen Konstellation bei der Bewertung der eigenen Bestände auf die Finanzkraft der WestLB zurückgreifen. Nach einem Verkauf würden die Bestände komplett neu bewertet werden müssen.

Besonders prekär: Der Vorstand der WestLB hat gerade Angebote von Finanzinvestor Apollo und der Aareal Bank ausgeschlagen. Diese wollten die Westimmo für 450 Millionen übernehmen, das ist allerdings dem Vorstand der WestLB zu wenig. Vielmehr verweist dieser auf den Buchwert der Westimmo, der bei 600 Millionen Euro liegen soll. Man will außerdem eine Fristverlängerung für den Verkauf bei der EU-Kommission erreichen. Allerdings ist nicht klar, ob die EU-Kommission auf diesen Antrag eingeht.