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Auswärtiges Amt: Sicherheitsrisiko in Kingston – Reisewarnung wegen Drogendealer

Auswärtiges Amt: Sicherheitsrisiko in Kingston – Reisewarnung wegen Drogendealer

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/elyob/109645331/sizes/m/##elyob

Absoluter Ausnahmezustand – Drogenboss löst Chaos in Kingston aus.

Die Gefolgsleute von einem der mächtigsten Drogenbosse in Jamaika liefern sich mit den zuständigen Security-Beschäftigten eine Auseinandersetzung nach der anderen. Straßenschlachten, die immer extremer und weitläufiger werden. Es wurde gestern der Ausnahmezustand in einigen Teilen der Stadt ausgerufen.

Es ist sogar soweit, dass die Länder Großbritannien, Kanada und sogar die USA über einige Orte der so hochfrequentierten Karibikinsel eine Reisewarnung ausgesprochen haben. Das Auswärtige Amt in Deutschland schließt sich dem an und ruft erhöhte Sicherheitsgefahr in Kingston und zur Vorsicht auf.

Der Drogenboss und Waffenhändler Christopher „Dudes“ Coke ist verantwortlich dafür, dass es in Kingston zum absoluten Ausnahmezustand kommt. Anscheinend stand eine Auslieferung an die USA bevor.

Die Gefolgsleute Cokes haben in Kingston am Wochenende einige Polizeiwachen überfallen und angegriffen. Einige der Polizeigebäude gingen lichterloh in Flammen auf, es wurden bei den Auseinandersetzungen mindestens zwei der Polizisten verletzt. Kingston ist berühmt berüchtigt für solch eine Art von Übergriffen. Hinzu kommt, dass das Viertel Tivoli Gardens, die Heimat des großen Drogenbosses und Waffenhändlers Christopher „Dudes“ Coke ist, was es nicht gerade leichter macht.

Die Situation scheint sich nicht zu verbessern, im Gegenteil die letzten Tage eskaliert sie zunehmend. Grund hierfür vielleicht auch, weil der Ministerpräsident Bruce Golding den Widerstand gegen die Auslieferung Cokes an die USA aufgegeben hat. Das US-Justizministerium ist der Meinung, dass der Drogenboss und Waffenhändler Christopher „Dudes“ Coke einer der gefährlichsten und kriminellsten Drogenboss der Welt ist.