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Ausbildungsstellen: DGB zieht sich aus Ausbildungspakt zurück

Ausbildungsstellen: DGB zieht sich aus Ausbildungspakt zurück

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/fkhuckel/4417454788/sizes/o/in/photostream/##Harald52
Der Ausbildungspakt geht in eine neue Runde. Wirtschafts-Vertreter und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle haben am Dienstag den Ausbildungspakt erneut unterzeichnet. Bis zum Jahr 2014 will die Wirtschaft aufgrund des Pakts im Durchschnitt 60.000 neue Ausbildungsplätze pro Jahr schaffen.

Die Lehrstellen sollen allerdings nur geschaffen werden, wenn es auch entsprechenden Bedarf gebe.

Von Seiten des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) wird der Pakt scharf kritisiert, so dass sich der DGB sogar aus dem Pakt zurückgezogen hat. Der DGB verkündet, dass man mit dem Ausbildungspakt verbindliche Zusagen der Unternehmen erwarte. Außerdem sollte auf „Schmalspur-Ausbildungen“ verzichtet werden.

Der Bundeswirtschaftsminister hingegen zeigt sich sehr gut gestimmt und lobt den Erfolg des Pakts. Die Sachlage hätte sich verändert, denn mittlerweile würde es wesentlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerber geben. Nach Angaben der Agentur für Arbeit würde es derzeit 19.600 freie Lehrstellen und 12.300 Bewerber geben, die noch keinen Ausbildungsplatz haben.