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Aufenthaltskarte: Planungen für Fingerabdruck bei Millionen Ausländern

Aufenthaltskarte: Planungen für Fingerabdruck bei Millionen Ausländern

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/23905174@N00/1594411528/sizes/m/in/photostream/##Don Hankins
Für Ausländer, die nicht aus der EU sind, plant das Bundesinnenministerium eine elektronische Aufenthaltskarte.

Wer keinen deutschen Pass besitzt und in Deuschland lebt, soll seine Fingerabdrücke in der Ausländerbehörde abgeben.

Die Bundesregierung hat eine elektronische Aufenthaltskarte, die eine Gültigkeitsdauer von maximal zehn Jahren haben soll, ins Auge gefasst für Ausländer aus Drittstaaten. Dazu gehören unter anderem auch die Schweiz, USA und Türkei.

Auf dieser Aufenthaltskarte , die den Pass der Ausländer ergänzen soll, ist auf einem Chip neben zwei Fingerabdrücken auc ein digitales Foto gespeichert. Die Planungen für dieses Dokument stammen aus Brüssel, Die EU möchte die Aufenthaltstitel vereinheitlichen, die die 27 EU-Mitgliedsstaaten Angehörigen von Drittstaaten erteilen.

Die Bundesregierung muss die EU-Verordnung vom 18. April 2008 bis zum kommenden 1. Mai umsetzen. In Deutschland befinden sich zur Zeit 6,7 Millionen Ausländer, hiervon 4,3 Millionen sogenannte Drittstaatler.