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Auch dieses Jahr wieder neue Bankenpleiten in den USA

Auch dieses Jahr wieder neue Bankenpleiten in den USA

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/neubie/705226831/sizes/m/in/photostream/##Neubie
In den USA scheint das Bankensterben kein Ende zu nehmen. So ist auch nicht verwunderlich, dass gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder ein paar Banken von der US-amerikanischen Einlagensicherung FDIC geschlossen wurden.

Alleine in den beiden vergangenen Jahren sind in den USA 297 Banken dicht gemacht worden. 157 Banken im Jahr 2010 und 140 Geldhäuser in 2009. Nicht gerade ein tolles Synonym für die amerikanische Wirtschaft und deren Bankensystem.

Neueste Opfer sind die First Commercial Bank of Florida und die in Arizona ansäßige Legacy Banks. Die kleinen regionalen Banken des Landes leiden noch immer stark unter der deutlich verschlechterten Zahlungsmoral ihrer Kunden. Kredite werden nur sehr schleppend oder gar nicht zurückgezahlt und frische Gelder kaum noch angelegt. Eine Zwickmühle für viele lokale Geldhäuser, die sich negativ auswirkt.

Hintergrund ist die angespannte Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt. Viele Menschen haben ihre Jobs verloren und können ihren Ratenverpflichtungen für das Auto oder Haus längst schon nicht mehr nachkommen. Ganz langsam entspannt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Für viele kleinere Banken aber deutlich zu spät.

Die Probleme in den USA sind längst nicht gelöst. Im Gegenteil, Hiobsbotschaften wie eine bevorstehende Staatspleite helfen nicht gerade das Vertrauen in die heimischen Märkte zurückzubringen.