close
Aschewolke zieht Richtung Osten – Italien und Frankreich betroffen

Aschewolke zieht Richtung Osten – Italien und Frankreich betroffen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/gsfc/4524065788/sizes/m/##NASA Goddard Photo and Video
Nachdem der isländische Vulkan Eyjafjalla weiterhin unvermindert seine Asche in die Atmosphäre spuckt kam es in den vergangenen Tagen zu Flugverboten in Irland, Teilen Großbritanniens und Spaniens. Portugiesische Flughäfen waren am Samstag beeinträchtigt und in der Nacht auf den Sonntag wurden die Flughäfen auf den Azoren-Inseln geschlossen. Der deutsche Luftverkehr ist bislang größtenteils verschont geblieben, es gab lediglich ein paar ausgefallene Flüge nach Spanien.

Laut dem Meteorologischen Institut in London könnte sich die Wolke aus Vulkanasche im Verlauf des Sonntags aufgrund von Winden aus dem Westen in Richtung Osten bewegen. Damit würde sich die Aschewolke in Richtung Mittelmeer bewegen. Südfrankreich und die Westküste Italiens wären dann von Flugverboten betroffen. Des Weiteren muss in Irland immer wieder mit Behinderungen im Flugverkehr gerechnet werden, so die irische Luftfahrtbehörde IAA.

In Reykjavik hat das dortige meteorologische Institut angegeben, dass sich der zwischenzeitlich stärker gewordene Ausbruch des Eyjafjallas wieder etwas abgeschwächt hat. Die Wolke aus Vulkanasche würde nicht mehr so hoch in die Atmosphäre geschleudert, so das Institut. Die Rauchsäule würde auch deutlich heller werden, was bedeutet, dass deutlich weniger Asche enthalten ist. Es würde allerdings kein Ende der Eruption des Eyajfjallas, der bereits seit Mitte April ununterbrochen aktiv ist, in Sicht sein.