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Aschewolke befürchtet – Ölteppich soll abgefackelt werden

Aschewolke befürchtet – Ölteppich soll abgefackelt werden

In den USA wird die Sorge um die Golfküste immer größer. Der riesige Ölteppich hat bereits die Ausmaße von Bayern angenommen. Die NASA bestätigt, dass der Ölteppich mittlerweile gut aus dem Weltraum zu sehen ist. Nachdem in der letzen Woche die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ von BP nach einer Explosion gesunken ist, sind noch immer die beiden Bohrlöcher am Boden des Meeres nicht gestopft.

Täglich treten 1.000 Barrel (159.000 Liter) Rohöl aus und bedrohen das Ökosystem am Golf von Mexiko. Der Ölteppich ist nur noch 20 Kilometer von der Küste Louisianas entfernt. Die Situation droht zu eskalieren.

Jetzt zieht die US-Küstenwache in Erwägung, den Ölteppich kontrolliert abzufackeln. Damit wäre zumindest die Ölpest an der Küste der Golfregion eingedämmt. Ein neues Problem würde sich aber ankündigen. Durch das Abfackeln des Ölteppichs würde Ruß entstehen und es könnte zu einer Aschewolke kommen. Diese Aschewolke könnte, wenn denn die Bohrlöcher in 1.500 Metern Tiefe nicht bald gestopft werden und das Öl über die kommenden Wochen abgefackelt wird, Einfluss auf den Flugverkehr haben. Was Aschewolken auslösen können hat Europa erst kürzlich erlebt. Die Folge war tagelanges Flugverbot und Schäden, die im Milliardenbereich zu sehen sind.

Update 07:05 Uhr: Die US-Küstenwache hat unterdessen den Ölteppich angezündet und fackelt nun den Ölfilm kontrolliert ab.