close
Arzt aus Fulda angeklagt – lebensbedrohliche Infektionen wegen fehlender Hygiene

Arzt aus Fulda angeklagt – lebensbedrohliche Infektionen wegen fehlender Hygiene

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/t-loe/57719027/sizes/m/in/photostream/##tiloe
In der heutigen Zeit in Deutschland mitten unter uns, in einer Praxis in Hessen, wo Hygiene bei einem Arzt eigentlich ganz oben steht muss, war dies bei dem Orthopäden nicht gewährleistet.

Bei dem Arzt aus Hessen müssen die hygienischen Verhältnisse unglaublich gewesen sein, wie anscheinend auch die Praxis-Einrichtung und -Geräte nicht mehr so ganz dem heutigen Standard entsprachen. Die Staatsanwaltschaft klagt den Arzt aus Fulda nun wegen gefährlicher Körperverletzung an.

Drei von seinen Patienten, die 2010 von dem Arzt operiert worden waren, infizierten sich an den A-Streptokokken, die eine lebensbedrohliche Infektion auslösen. Alle drei Patienten mussten danach eine Tortur durchmachen und mussten um ihr Leben wegen dieses fahrlässigen Fehlers kämpfen.

Einer der drei Patienten musste sofort ins Klinikum Fulda wegen einem akuten Nierenversagen gebracht werden. Der Patient musste zehn Mal deswegen operiert werden.

Bei dem zweiten Patienten, der sich bei dem Fuldaer Orthopäden mit A-Streptokokken infiziert hatte, musste man ein Bein amputieren, nachdem er drei Wochen aufgrund der Infektion im Koma lag. Nur so konnte verhindert werden, dass sich das Virus noch weiter im Körper ausbreitet.
Bei dem dritten Patienten konnte man den Oberschenkel auch nur durch mindestens zehn Operationen gerade noch retten. Unfassbar wie verantwortungslos dieser Arzt praktiziert hatte.

Als wäre das nicht schon dreist genug, laut Patienten-Aussagen haben sich diese aufgrund von Schmerzen und weiterer Anzeichen an den Orthopäden nach dem jeweiligen Eingriff gewendet. Dieser hat allerdings alles heruntergespielt und sich nicht weiter darum gekümmert.