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Anwälte untersuchen: Wurden Anleger von VW getäuscht?

Anwälte untersuchen: Wurden Anleger von VW getäuscht?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/fauxto_dkp/4516579304/sizes/m/in/photostream/##fauxto_digit
Volkswagen ist ins Visier von Anwälten geraten. Es geht um den Vorwurf der Verletzung zur Ad-Hoc-Berichterstellung. Börsennotierte Unternehmen sind verpflichtet, Ad-Hoc-Meldungen zu veröffentlichen sobald sich marginale Änderungen im Unternehmen vollziehen, die den Börsenkurs maßgeblich beeinflussen können.

Volkswagen wird von Anwalt Franz Braun vorgeworfen, dass man eine solche Meldung hätte verbreiten müssen als man erfahren habe, dass Porsche vor hatte, 75 Prozent des Unternehmens zu erwerben.

Die Anleger haben allerdings erst durch die von Porsche am 26. Oktober 2008 veröffentlichte Ad-Hoc-Mitteilung erfahren. Brauns Schlussfolgerung: Neben Porsche hat auch VW die Anleger getäuscht. Diese Meinung hat er im Rahmen eines Interviews mit dem Magazin „Spiegel“ bekannt gegeben.

Braun vertritt einige Anleger, auch unzählige Fonds, die durch das Verhalten von Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Ferdinand Piech riesige Summen verloren haben. Insgesamt werden Schadenersatzansprüche von 2,4 Milliarden Euro gestellt.