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Anpfiff zur nächste Runde: Lokführerstreik läuft schon wieder an

Anpfiff zur nächste Runde: Lokführerstreik läuft schon wieder an

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/camswitzer/4771501884/sizes/m/in/photostream/##Cam Switzer
Tausende Pendler mussten sich heute wieder mit Chaos und verspätetet Zügen abfinden. Die Gewerkschaft der Deutschen Lokführer (GDL) lässt weiter die Muskeln spielen.

Seit letzter Nacht 2.30 Uhr stehen die Züge, dieses Mal die Privatbahnen, wieder für 24 Stunden still.

Bei den Streikenden handelt es sich dieses Mal um die Konkurrenten zur Deutschen Bahn. Diese Bahn selbst streikt nicht, sie steht weiterhin in Verhandlungen mit der Gewerkschaft. Bestreikt wurden nun die Privatbahnen Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und die Hessischen Landesbahnen.

Gewerkschaftschef Weselsky kündigte bereits weitere Streiks an, sollten die Privaten jetzt nicht ein akzeptables Angebot vorlegen. Diese hatten die Gespräche mit Weselsky über einen Flächentarifvertrag für gescheitert erklärt. Für jedes einzelne private Bahnunternehmen sind jetzt Einzelverhandlungen angesagt. Die GDL lässt nicht locker, sie will für alle 26.000 Lokführer im Nah-, Güter- und Fernverkehr einen bundesweiten flächendeckenden Tarifvertrag. Es könnte einen heißen Frühling geben, denn der Gewerkschaftschef wird nicht locker lassen, soll heißen, die Bahnen werden weiter streiken, bis man alles unter Dach und Fach sprich „Lokführervertrag bundesweit“ hat.