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Amoklauf in Lörrach Beziehungstat

Amoklauf in Lörrach Beziehungstat

Inzwischen geht die leitende Staatsanwaltschaft davon aus, dass es sich bei dem Amoklauf in Lörrach um eine Beziehungstat handelt.

Der Ehemann der Sportschützin starb durch Schüsse, der kleine Sohn durch stumpfe Gewalt. Noch immer ist das St. Elisabethen-Krankenhaus in der Innenstadt von Lörrach abgeriegelt.

Die Polizei ist noch auf Spurensuche, das Motiv wird aber langsam greifbar. Ob der kleine Sohn der Amokläuferin durch Einwirkung von stumpfer Gewalt verstarb oder durch die Explosion in der Wohnung getötet wurde, wird noch ermittelt.

Die Täterin, eine 41-jährige Anwältin, tötete in ihrer Wohnung in Lörrach ihren Mann, ihren 5-jährigen Sohn und dann einen Krankenpfleger.

Die Polizei äußerte die Vermutung, dass der Auslöser für den Amoklauf im St. Elisabethen-Krankenhaus eine frühere Fehlgeburt im Jahr 2004 gewesen sein könnte. Die Frau sei psychisch angespannt gewesen. Nachdem sie ihren Mann und Sohn getötet hatte, stürmte die Frau mit einer Kaliber 22 Sportwaffe das gegenüberliegende Krankenhaus. Sie feuerte dabei auf der Straße wahllos auf Menschen, ehe sie gezielt zur gynäkologischen Abteilung rannte und den dortigen Pfleger gezielt tötete.

Durch den Amoklauf wurden auch zwei weitere Passanten und ein Polizist schwer verletzt. Die Polizisten erschossen nach einer Schießerei im Krankenhausflur die Anwältin in Notwehr.