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Allianz: Neues Projekt zur finanziellen Allgemeinbildung an Schulen

Allianz: Neues Projekt zur finanziellen Allgemeinbildung an Schulen

Die Deutsche Bank hatte es schon vor geraumer Zeit angekündigt, dass man mit dem Programm „Finanzielle Allgemeinbildung“ an Schulen die Bildung im wirtschaftlichen Bereich stärken will. Jetzt hat auch die Allianz verkündet, dass man sich in die Richtung engagieren wolle. Man will hier schon im Kindesalter ansetzen, um möglichst frühzeitig auf die Wirtschafts- und Finanzwelt vorzubereiten.

Der Vorstandsvorsitzende der Allianz SE, Michael Diekmann, sagte, dass durch die Finanz- und Wirtschaftskrise viele Privatpersonen ihre finanziellen Angelegenheiten verstärkt selbst in die Hand nehmen würden. Entscheidungen gerade im Finanzbereich würden zunehmend nicht mehr dem Berater überlassen, sondern selbst getroffen. Man hätte aber in den zurückliegenden Monaten gesehen, dass gerade im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenhänge oftmals das Verständnis eher gering ist und ein enormer Nachholbedarf besteht.

Bereits im Jahr 2009 hatte es ein Pilotprojekt zum Thema finanzielle Allgemeinbildung der Allianz gegeben, das erfolgreich abgeschlossen wurde. Allianz-Mitarbeiter und -Vertreter sollen das auf einen langen Zeitraum angelegte Projekt für eine „bessere finanzielle Allgemeinbildung an Schulen“ begleiten. Das Projekt soll vorerst in Bayern und Hessen starten. An den Schulen der beiden Bundesländer sollen künftig die Themen der Finanzwelt im weiteren Sinne unterrichtet werden. Das Lehrmaterial, das dafür benötigt wird, sei in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen und anerkannten Bildungsverlag entwickelt worden. Es würde auch gleichzeitig dazu dienen die freiwilligen Referenten auszubilden und zu schulen.

(Quelle: Süddeutsche)