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AKW Fukushima: Hat Kernschmelze begonnen? Immer höhere Radioaktivität und nicht bewältigte Probleme

AKW Fukushima: Hat Kernschmelze begonnen? Immer höhere Radioaktivität und nicht bewältigte Probleme

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/vizpix/5555742141/sizes/m/in/photostream/##daveeza
Jeder Tag bringt neue schreckliche Nachrichten vom havarierten japanischen AKW Fukushima. 17 Menschen, die dort gearbeitet haben, sind verletzt, drei Arbeiter schwer verstrahlt und man gewinnt den Eindruck, dass der Betreiber nicht mehr weiter weiß und die Bevölkerung nur beruhigt werden soll und vieles verschwiegen wird.

Experten haben bereits stark erhöhte Werte in den Küstengewässern vor Fukushima gemessen. Die zulässigen Grenzwerte werden um das 1.250-Fache überschritten. Es handelt sich um radioaktives Wasser, das aus dem AKW geflossen ist. So kann die Verkabelung für die Kühlung der erhitzten Brennstäbe nicht weiter vorangetrieben werden.

In den Reaktoren selbst soll das verseuchte Wasser mittlerweile über einen Meter hoch stehen. Der japanische Regierungssprecher Edano sagte, dass die Lage sich nicht weiter verschlechtert habe, wer soll das aber noch glauben? Außerdem scheint das Meerwasser, was von außen zum Kühlungseinsatz versprüht wurde jetzt Salzrückstände hinterlassen zu haben, die eine eventuelle Kühlung zusätzlich verhindert könnte.

Insgesamt keine positiven Nachrichten aus dem Reaktor Fukushima und man kann den Japanern nur wünschen, dass sich die fast aussichtslose Situation noch zum Bessern wenden wird. Die ganze Welt blickt nach dem jetzt auch noch in der Skala der Atomstörfälle auf Stufe 5 heraufgesetzten AKW. Greenpeace fordert aber bereits die höchste Kategorie, eine 7 auf der INES-Skala. Das bedeutet den Supergau.