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Aktiendepots – alle Wertpapiere im Überblick

Aktiendepots – alle Wertpapiere im Überblick

3. Dezember 2013

Wer heute Geld anlegen will, der hat nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Es gibt den Klassiker wie die Lebensversicherung, aber die kann schnell weg sein, wenn zum Beispiel dringend Geld gebraucht wird oder wenn der Versicherte Hartz IV bekommt. Für ein Sparbuch, fürs Festgeld und auch für das beliebte Tagesgeld gibt es kaum noch Zinsen und was bleibt, ist der Gang an die Börse. Die Börsen erleben zurzeit einen wahren Boom und alle, die mit Aktien handeln wollen, müssen auch ein Aktiendepot haben.

Wozu wird ein Aktiendepot benötigt?

Ohne ein Aktiendepot klappt es nicht mit dem Aktienhandel, denn in diesem Depot werden die Aktien verwaltet, vergleichbar mit dem Geld auf einem Girokonto. Als Privatperson kann keiner mit Aktien und Wertpapieren handeln, dazu bedarf es immer eines Dienstleisters, das kann eine Bank, im Zeitalter des Internets aber auch ein Onlinebroker sein. Der Broker oder die Bank verwalten die Aktien und sie sind auch für den Kauf oder den Verkauf zuständig. Diese Arbeit kostet natürlich Geld und die Kosten für ein Depot sind sehr unterschiedlich. Wer Geschäfte an der Börse plant, ist in jedem Fall gut beraten, zunächst einmal die Kosten für das Aktiendepot zu vergleichen, denn einige Banken und Broker verlangen eine Gebühr für das Depot, andere bieten ein Aktiendepot zum Nulltarif an, aber sie verlangen Gebühren für jede Order. Es kommt also immer auf die Aktivitäten des Depotinhabers an, welche Option infrage kommt. Wer oft an der Börse unterwegs ist und viel kauft und verkauft, der wird mit einer reinen Depotgebühr besser beraten sein als derjenige, der weniger handelt, denn in diesem Fall rechnen sich die Gebühren pro Order.

Was ist beim Aktiendepot wichtig? Aktiendepots

Alle, die sich im Börsenhandel gut auskennen, können ihre Transaktionen auch alleine durchführen, denn wer sich zum Beispiel für eine Bank entscheidet, der muss mitunter sehr tief in die Tasche greifen. Der Börsenfachmann, den die Bank dem Kunden zur Seite stellt, ist teuer und auch die Grundgebühren für ein Aktiendepot sind bei den meisten Banken hoch. Es ist immer vorteilhaft, die Kosten der einzelnen Banken sehr genau miteinander zu vergleichen und sich ausführlich zu informieren. Wer sich für einen Broker im Internet entscheidet, der kann von einigen Vorteilen profitieren. So wird es beispielsweise möglich, mit der entsprechenden App das Geschehen an der Börse in Echtzeit zu verfolgen und auch entsprechend schnell zu reagieren. Viele Onlinebroker stellen ihren Kunden das Aktiendepot kostenlos zur Verfügung, aber sie verdienen an den Ordergebühren. Auch diese Gebühren fallen ganz unterschiedlich aus und auch hier sollte man die Angebote sehr genau studieren und sich erst dann für einen Broker entscheiden. Wer das Aktiendepot wechseln möchte, der sollte zeitnah handeln, denn sonst verursacht das alte und das neue Depot zu hohe Kosten.

Fazit

Ohne Aktiendepot läuft nichts, aber wer vergleicht, der kann sich bei einem Verkauf über den Gewinn freuen und muss sich letztendlich nicht über zu hohe Depotkosten ärgern.